🇨🇭
Für unsere Leserinnen und Leser aus der Schweiz
~16–19 Std.
Gesamtreisezeit von ZRH nach HNL über die US-Westküste
ESTA ~40 US$
Mindestens 72 Stunden vor Abflug beantragen
Nur US-Dollar
Alle Preise auf dieser Seite sind in US-Dollar
11–12 Std. zurück
Hawaii liegt 11–12 Stunden hinter der Schweiz
Hawaii ist eine Fernreise, die sich nicht abkürzen lässt. Kein Schweizer Flughafen hat einen Direktflug nach Hawaii, daher führt jede Route über ein US-Westküsten-Drehkreuz (meist Los Angeles oder San Francisco) oder über ein europäisches Drehkreuz plus US-Anschluss — die Gesamtreisezeit liegt je nach Aufenthalt zwischen 16 und 19 Stunden. Damit ist die Reise eine echte Langstrecke, aber die Routen sind gut etabliert; Edelweiss kann zudem saisonale Direktverbindungen zwischen Zürich und San Francisco anbieten (Saison im Edelweiss-Flugplan prüfen).
Was Reisende aus der Schweiz häufig überrascht, ist alles, was darum herum liegt: dass Sie vor dem US-Abschnitt ein genehmigtes ESTA brauchen, dass die Schweizer Grundversicherung nach KVG (in der Romandie und im Tessin LaMal/LAMal) bei Notfällen in den USA zwar greift, aber nur bis zum Doppelten der gleichwertigen Schweizer Kosten — und das reicht für amerikanische Spitäler bei Weitem nicht. Auch dass der Preis auf der Speisekarte nicht dem Betrag entspricht, den Sie am Ende bezahlen, dass Trinkgeld auf Hawaii deutlich höher ausfällt als in der Schweiz, und dass die Macadamia-Nüsse, die Sie mitbringen möchten, problemlos sind — ein Lei aus frischen Pflanzenteilen dagegen nicht. Wir haben diese Seite zusammengestellt, damit Sie all das an einem Ort haben und nicht alles mühsam aus mehreren Quellen zusammensuchen müssen.
🇫🇷🇮🇹 Aus der Romandie oder dem Tessin? Diese Seite ist auf Schweizer Hochdeutsch verfasst. Wer lieber Französisch oder Italienisch liest, kann unsere französische bzw. italienische Sprachfassung nutzen; beachten Sie dort jedoch, dass die Inhalte landesspezifisch auf Frankreich bzw. Italien zugeschnitten sind. Die hier aufgeführten Schweizer Themen — KVG-Grundversicherung, Schweizer Versicherer, Schweizer Zoll und Typ-J-Stecker — bleiben in beiden Fassungen für Sie relevant.
Wir schreiben diese Seite seit über 20 Jahren aus der Besucherperspektive — derselben Perspektive wie unsere Leserinnen und Leser. Alles, was unten folgt, ist das, was wir uns für unsere eigene erste Hawaii-Reise gewünscht hätten.
John & Tori Derrick · Founders
Aloha vom Hawaii-Guide-Team
Wir sind ein kleines, unabhängiges Team, das seit 2002 Hawaii-Reisen plant, die Inseln bereist und darüber schreibt. Jede Empfehlung auf dieser Seite stammt von jemandem, der die Strecke selbst gefahren, im Restaurant tatsächlich gegessen oder den Weg wirklich gewandert ist. Keine kopierten Inhalte, keine generischen „Best-of"-Listen, und keine Empfehlungen von jemandem, der die Recherche nicht selbst gemacht hat.
Flüge von der Schweiz nach Hawaii
Es gibt keine Nonstop-Verbindung zwischen einem Schweizer Flughafen und einem hawaiianischen Flughafen. Jede Route führt über ein US-Westküsten-Drehkreuz oder über ein europäisches Drehkreuz plus US-Anschluss. Die folgenden Routen tauchen in der Praxis regelmässig auf Buchungsseiten auf — bestätigen Sie die Flugzeiten vor der Buchung auf der Website der Fluggesellschaft, denn Strecken ändern sich.
Zürich über San Francisco
ZRH → SFO → HNL
~16–17 Std. gesamt
Zürich über Los Angeles
ZRH → LAX → HNL
~17–19 Std. gesamt
Genf über die US-Westküste
GVA → LAX/SFO → HNL
~17–20 Std. gesamt
Über Frankfurt, München, Amsterdam, Paris
ZRH/GVA → FRA/MUC/AMS/CDG → HNL
~17–20 Std. gesamt
Reisen mit Zwischenstopp
Stopover / Gabelflug
Variabel
Sie sind unsicher, welche der vier Inseln zu Ihnen passt? Unser Welche-Insel-Quiz führt Sie in etwa zwei Minuten durch die Abwägungen.
Dokumente und ESTA
Die Schweiz nimmt seit 2008 am Visa Waiver Program der USA teil, deshalb benötigen alle Reisenden mit Schweizer Pass ein genehmigtes ESTA, bevor der US-Abschnitt der Reise angetreten werden kann. Der Antrag ist kurz — einige Angaben zur Person und zur Reisegeschichte — aber jedes Detail muss stimmen. Erledigen Sie das nicht erst am Flughafen.
Gültiger Schweizer Reisepass
Schweizer biometrischer Reisepass (alle seit 2010 ausgestellten Schweizer Pässe haben den Chip). Die USA verlangen für Schweizer Reisende formal keine sechsmonatige Restgültigkeit über das Reisedatum hinaus, doch die meisten Fluggesellschaften und Reiseversicherer wünschen sich diese Sicherheitsmarge. Identitätskarten gelten für die USA nicht — es muss der Reisepass sein.
ESTA-Genehmigung
40.27 US-Dollar Gebühr (zum 30. September 2025 angehoben; den exakten Betrag zeigt die offizielle ESTA-Seite vor der Bezahlung), zwei Jahre gültig oder bis zum Ablauf Ihres Reisepasses. Beantragen Sie die ESTA-Genehmigung unter esta.cbp.dhs.gov mindestens 72 Stunden vor Abflug. Die Genehmigung kommt meist sofort, kann bei Prüfung aber mehrere Tage dauern. Nutzen Sie ausschliesslich die offizielle Seite — Drittanbieter erheben Aufpreise für dasselbe Formular.
Global Entry
Global Entry ist für Schweizer Staatsangehörige grundsätzlich möglich (siehe die CBP-Seite «Global Entry for Citizens of Switzerland»), erfordert aber zusätzlich eine schweizerische Vorabprüfung über das Bundesamt für Polizei (fedpol), bevor der Antrag bei CBP abgeschlossen wird. Die Mitgliedschaft (120 US-Dollar für fünf Jahre) bietet eine beschleunigte Einreiseabfertigung an US-Flughäfen einschliesslich HNL und entsperrt zugleich TSA PreCheck für inneramerikanische Anschlussflüge. Für die meisten Ferienreisenden bleibt die Mobile Passport Control (MPC) die einfachere kostenlose Alternative: Mit der CBP-MPC-App können berechtigte Reisende an teilnehmenden US-Flughäfen die Passkontrolle nach der Landung beschleunigen. Das ist NICHT TSA PreCheck — TSA PreCheck ist für die Sicherheitskontrolle vor Abflug — und ersetzt Global Entry nicht.
Quellen: esta.cbp.dhs.gov und EDA — Reisehinweise USA.
Währung, Karten und der Preis, den Sie wirklich zahlen
Jeder Preis auf dieser Seite — und auf jeder Speisekarte, Hotelpreisliste, jedem Tourenangebot und jeder Mietwagenrechnung auf Hawaii — ist in US-Dollar angegeben. Die Schweiz ist nicht im Euroraum, daher verläuft der Wechsel direkt CHF → USD (nicht über den Euro). Der Schweizer Franken ist gegenüber dem US-Dollar traditionell stark — das ist eine der wenigen Stellen, wo Schweizer Reisende strukturell im Vorteil sind. Der Haken: Der Preis auf der Speisekarte ist nicht die Summe auf der Rechnung, und die Langstrecke schluckt den grössten Teil des Reisebudgets.
Der Wechselkurs schwankt — schauen Sie in der Woche Ihrer Reise auf xe.com für den aktuellen Stand.
Was Sie mitnehmen — und was zu Hause bleibt
Visa, Mastercard, AMEX
Werden so gut wie überall akzeptiert. Kontaktloses Bezahlen ist überall verbreitet, Apple Pay und Google Pay werden vielerorts akzeptiert. Eine Schweizer Karte mit günstigen Fremdwährungskonditionen bzw. ohne klassische Auslandseinsatzgebühr — z.B. Neon, Yuh, Revolut, Wise oder Swissquote je nach Tarif — spart Ihnen rund 1,5–2,5% pro Einkauf gegenüber einer Standard-Kreditkarte. Achten Sie auf FX-Spreads, Wochenendaufschläge und Bancomaten-Gebühren — die Konditionen variieren stark zwischen Anbietern und Tarifen.
TWINT funktioniert in den USA nicht
TWINT ist ein rein schweizerisches System und in den USA nicht akzeptiert — auch nicht im Detailhandel, nicht im Restaurant, nicht beim Mietwagen. Maestro-Karten funktionieren an US-Geldautomaten der grösseren Netzwerke (Cirrus/Plus), aber nicht zuverlässig im Detailhandel. Nehmen Sie eine Kreditkarte (Visa, Mastercard, AMEX) als primäres Zahlungsmittel mit. Manche US-Terminals verlangen noch immer eine Unterschrift statt einer PIN — wundern Sie sich nicht, wenn ein Beleg zur Unterschrift kommt. Apple Pay und Google Pay sparen den Unterschriftenschritt.
Etwas Bargeld in kleinen US-Scheinen
US-Bargeld im Wert von 100–200 CHF in 1er-, 5er- und 20er-Scheinen reicht für Trinkgeld, Valet-Service, Parkplatzwächter und den gelegentlichen Stand auf einem Bauernmarkt (Farmers Market). Bestellen Sie es eine Woche vor Abflug bei Ihrer Bank — die Wechselschalter am Flughafen Zürich oder am Genève Aéroport haben durchgängig die schlechtesten Kurse der ganzen Reise.
Die Steuer kommt erst an der Kasse dazu
Auf Hawaii kommt zur General Excise Tax (etwa 4,5 %) ein County-Aufschlag dazu — vollkommen anders als die Schweizer Mehrwertsteuer, die immer im Endpreis enthalten ist. Übernachtungen werden insgesamt mit etwa 15,5–19 % besteuert (die landesweite Transient Accommodations Tax stieg zum 1. Januar 2026 auf 11 % und kommt zu den County-Aufschlägen hinzu). Aus den 200 US-Dollar Hotelpreis, die Sie sehen, werden eher 235–240 US-Dollar. Auf Speisekarten stehen die Preise vor Steuern.
Trinkgeld auf Hawaii (deutlich grosszügiger als in der Schweiz)
In der Schweiz ist Trinkgeld eine freiwillige Aufrundung — der Service ist im Preis inbegriffen. Auf Hawaii sind 18–20 % auf den Betrag vor Steuern Standard, und Servicekräfte — Bedienpersonal, Valet-Service, Reinigungspersonal, Guides — werden häufig so bezahlt, dass Trinkgeld ein fester Bestandteil des Einkommens ist und nicht ein freiwilliger Aufschlag. Zu knapp zu geben wirkt unfreundlich auf eine Weise, die in der Schweiz kaum so empfunden würde. Planen Sie es von Tag eins ins Reisebudget ein.
Eine Reiseversicherung mit USA-Deckung ist dringend zu empfehlen
Ausserhalb von EU/EFTA/UK übernimmt die KVG-Grundversicherung bei echten Notfällen höchstens den doppelten Betrag dessen, was sie für dieselbe Behandlung in der Schweiz vergüten würde. Bei stationären Aufenthalten kann die effektive Grenze in der Praxis sogar tiefer wirken, weil die Kantone in der Schweiz mindestens 55% der Spitalkosten mittragen. Das reicht für Notfälle in amerikanischen Spitälern bei Weitem nicht: Behandlungskosten in den USA gehören zu den höchsten weltweit — ein einziger Besuch in der Notaufnahme kostet schnell mehrere Tausend Dollar; eine stationäre Aufnahme mit Bildgebung oder Operation erreicht zügig einen fünfstelligen Betrag. Ein medizinischer Rücktransport von Hawaii in die Schweiz kann über 150'000 CHF kosten. Zudem zahlt die Grundversicherung erst nach der Rechnung zurück — Sie strecken die US-Kosten vor.
Schliessen Sie vor dem Flug eine eigene Reiseversicherung mit hoher US-Deckungssumme und Rücktransport ab. Schweizer Anbieter wie Allianz Travel Schweiz, AXA Schweiz, Helvetia Versicherungen, Die Mobiliar, ERV Schweiz, TCS Reiseversicherung, Zurich Versicherungen und Generali Schweiz bieten passende Tarife an — prüfen Sie in jedem Fall Geltungsbereich, Deckungssumme, Rücktransport und ob die USA explizit eingeschlossen sind (manche Tarife schliessen die USA aus oder begrenzen die Deckung). Internationale Vergleichsportale wie SquareMouth und InsureMyTrip stellen USA-Reisetarife direkt nebeneinander. Eine zweiwöchige Hawaii-Reise mit umfassendem Schutz kostet für ein Paar typischerweise 150–350 CHF.
Den ganzen Versicherungs-Ratgeber lesen →Auto, Handy und Steckdose
Rechtsverkehr — wie zu Hause
Ihr Schweizer Führerausweis (Kreditkartenformat) wird auf Hawaii für touristische Aufenthalte in der Regel anerkannt. In den USA wird rechts gefahren, die Fahrtrichtung ist also vertraut — aber die Tempolimits liegen deutlich unter Schweizer Autobahn-Niveau (in der Regel 40–105 km/h) und werden konsequent kontrolliert. Schaltgetriebe sind in US-Mietflotten extrem selten; rechnen Sie mit einem Automatikfahrzeug. Ein Internationaler Führerausweis (IFA) vom Strassenverkehrsamt Ihres Kantons (CHF 25–30) ist nicht strikt vorgeschrieben, aber empfohlen — manche Mietwagenfirmen verlangen ihn ergänzend. Discount Hawaii Car Rental ist meist günstiger als die Direktbuchung.
Handy & Daten — eSIM statt teurem Roaming
Je nach Abo zahlen Sie bei Swisscom, Sunrise oder Salt entweder Tagespreise oder Datenpakete — USA-Daten können auf Standardtarifen schnell teuer werden (Swisscom listet aktuell z.B. Pakete im Bereich 1 GB / ~20 CHF oder 5 GB / ~50 CHF). Prüfen Sie vor Abflug Roaming-Zone, Inklusivvolumen und Paketpreise auf swisscom.ch, sunrise.ch bzw. salt.ch. Eine US-Reise-eSIM (Airalo, Saily, Holafly, Yesim) kostet rund 10–25 CHF für eine Woche Daten und ist oft die einfachste Lösung. Die meisten in der Schweiz verkauften Handys sind in der Praxis SIM-lock-frei; prüfen Sie es bei älteren oder subventionierten Geräten vor dem Abflug.
Adapter erforderlich (230V → 110V)
Auf Hawaii sind 110–120 V und flache zwei- oder dreipolige Steckdosen vom Typ A/B üblich. Bringen Sie für jedes Gerät einen reinen Steckdosenadapter mit — Ihr Schweizer Typ-J-Stecker (drei Stifte im flachen Dreieck) passt nicht, und der Europlug Typ C ebenfalls nicht. Achten Sie beim Adapterkauf darauf, dass er wirklich Schweizer Typ-J-Stecker auf US-Typ-A/B aufnimmt — viele günstige Reiseadapter sind primär für deutsche Schuko-Stecker gebaut und passen nicht zu jedem Schweizer Stecker. Die meisten modernen Ladegeräte (Handy, Laptop, Kamera) vertragen 100–240V — das steht klein auf dem Netzteil. Föhne, Glätteisen, Lockenstäbe und Elektrorasierer sind meist reine 230V-Geräte und funktionieren bei 110 V häufig nicht richtig oder nur sehr schwach; nutzen Sie den Hotelfön oder kaufen Sie sich ein Dual-Voltage-Reisegerät.
11–12 Stunden zurück, keine Sommerzeit auf Hawaii
HST steht das ganze Jahr über bei UTC-10. Von der Schweiz aus: 11 Stunden zurück im Winter (MEZ), 12 Stunden zurück im Sommer (MESZ). Sie landen auf Hawaii früher am Tag, als Sie in Zürich oder Genf losgeflogen sind — der Kalender geht rückwärts. Der Jetlag auf dem Hinflug ist überschaubar; der Rückflug ist die anstrengendere Strecke.
Beste Reisezeit — aus Schweizer Sicht
Hawaiis Wetter ist deutlich gleichmässiger, als das Marketing vermuten lässt — der Unterschied zwischen bestem und schlechtestem Monat liegt vor allem bei Preisen, Andrang und dem, was im Ozean passiert. Für Reisende aus der Schweiz richtet sich die Planung vor allem nach den nach Kanton gestaffelten Schulferien und der langen Anreise. Wichtig: Die Schweizer Schulferien variieren stark je nach Kanton — Zürichs Sportferien fallen anders als Berns, Genfs Sommerferien anders als Basels. Prüfen Sie für aktuelle Daten die EDK oder die Website Ihres Kantons.
Jan
HochWale, SurfFeb
VollSportferienMär
GünstigRuhige NebensaisonApr
GünstigFrühlingsferienMai
GünstigIdealer MonatJun
HochSommerferien-BeginnJul
HochSommerferienAug
HochSommerferienSep
GünstigAm günstigstenOkt
VollHerbstferienNov
VollUS-FeiertageDez
HochWeihnachtenEnde April bis Ende Mai und September bis Mitte Oktober sind die zwei besten Zeitfenster ab Schweizer Flughafen — die Preise kommen aus ihrem Hoch, Hawaiis Wetter ist am verlässlichsten, und zwischen den Sommerferien und den US-Schulferien sind die Inseln deutlich leerer. Die Herbstferien (Oktober) liegen im zweiten Fenster und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Sommerferien (je nach Kanton fünf Wochen zwischen Anfang Juli und Ende August) überschneiden sich mit der US-Hauptreisezeit und fallen oft in die teuerste Reisezeit des Jahres. Das Jahresendfenster (Mitte Dezember bis Anfang Januar) ist ähnlich teuer.
Die Sportferien (typischerweise Februar, kantonsabhängig) sind ein typisch schweizerischer Planungsfaktor: Wer dem Alpenwinter eine Woche entkommen möchte, findet auf Hawaii gerade Hochsaison der Walbeobachtung (Buckelwale vor Maui und Big Island, Dezember bis April). Die Preise sind höher als im April/Mai, aber das ist nichts gegen die Schweizer Skigebiete in derselben Zeit — und die Mischung „Skiferien-Flucht an den Pazifik" hat ihren eigenen Charme.
Schweizer Zoll bei der Rückreise
Die Schweiz ist nicht in der EU — Sie kommen mit Hawaii-Souvenirs durch einen eigenen Schweizer Zoll, nicht durch einen EU-Zoll. Die Hawaii-Souvenirs, die die meisten Reisenden wirklich mitnehmen möchten — Kaffee, Macadamia-Nüsse, verpackte Süsswaren, Kleidung, Kunsthandwerk — kommen problemlos durch. Frisches Obst und Gemüse, lebende Pflanzen und Waren tierischer Herkunft (auch Honig zählt hier dazu) unterliegen besonderen Einschränkungen aus Drittstaaten — vor der Rückreise beim BAZG bzw. BLV prüfen. Die folgenden Freimengen sind Stand 2026 — den aktuellen Stand finden Sie auf bazg.admin.ch (Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit).
Warenfreigrenze
CHF 150
Pro Person und Reisetag, für mitgeführte Waren zum privaten Gebrauch oder zum Verschenken. Übersteigt der Gesamtwert der mitgeführten Waren die CHF-150-Freigrenze, wird Mehrwertsteuer fällig; für Alkohol und Tabak gelten zusätzlich separate Mengenfreigrenzen (siehe unten). Mehrere Personen können kombinieren — eine Familie zu viert kann an einem Reisetag bis CHF 600 zollfrei einführen.
Alkohol (über 18 Vol.-%)
1 L
Pro Person ab 17 Jahren. Zusätzlich 5 L bei Getränken bis 18 Vol.-% (Wein, Bier). Den exakten Stand prüfen Sie auf der BAZG-Seite vor der Rückreise.
Tabak
250 Stück / 250 g
250 Zigaretten oder Zigarren oder 250 g Tabak pro Person ab 17 Jahren. Bei Überschreitung wird die Mehrwertsteuer plus Tabaksteuer erhoben.
Souvenirs: Was darf mit, was nicht
Problemlos mitnehmen
- Geröstete Macadamia-Nüsse in handelsüblicher Verpackung
- Kona-Kaffeebohnen und gemahlener Kaffee
- Schokoüberzogene Macadamia-Nüsse und haltbare Süsswaren
- Hawaiianisches Meersalz
- Aloha-Hemden, Kleidung, Schmuck, Bücher, Kunst
- Hawaiianische Produkte in Dosen und getrocknet
Beschränkt oder beschlagnahmt
- Frisches Obst (Ananas, Papaya, Mango, Zitrusfrüchte)
- Frisches Gemüse, Kräuter, Stecklinge
- Frische Lei mit Samen, Erde oder lebenden Pflanzenteilen
- Unbehandeltes Holz und Rinde
- Korallen, Muscheln mit Sand oder lebenden Organismen
- Honig und andere Waren tierischer Herkunft (vor Rückreise BAZG/BLV prüfen)
- Rohes Fleisch, Milchprodukte und Meeresfrüchte
- Erde, Sand, Pflanzen mit Wurzelballen
Im Zweifel den roten Kanal bei der Ankunft nehmen und anmelden — der Schweizer Zoll ist bei deklarierten Sachen umgänglich, bei undeklarierten gelten Bussen und Aufschläge. Quelle: BAZG — Reisen und Einkaufen.
Wählen Sie Ihr Hawaii — vier sehr unterschiedliche Inseln
Hawaii besteht für Reisende eher aus vier sehr unterschiedlichen Reisezielen als aus einem einzigen Ziel. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter und eine eigene Mischung aus Stränden, Landschaft, Unterkünften und Küche. Erstbesucher entscheiden sich typischerweise für eine Insel oder verteilen die Zeit auf zwei; der Versuch, „alle vier" in zehn Tagen abzuhaken, ist der häufigste Planungsfehler — angesichts der langen Anreise aus der Schweiz wollen Sie nicht auch noch zwei weitere Reisetage in Inselwechsel investieren.
Oahu
Das Tor zu Hawaii
Waikīkī, Pearl Harbor, die Winterwellen der North Shore und die echte Grossstadtenergie von Honolulu. Der Daniel K. Inouye International Airport (HNL) ist der Flughafen, an dem fast jede Route ab der Schweiz landet. Die beste erste Hawaii-Insel — mit der breitesten Auswahl an Unterkünften in allen Preisklassen.
Maui
Die romantische Insel
Die Road to Hāna, der Sonnenaufgang am Haleakalā, die Resort-Küste bei Wailea und Kāʻanapali. Die Insel für Flitterwochen und Jahrestage. Kahului (OGG) ist per Kurzflug von HNL erreichbar.
Big Island
Die wilde Insel
Aktive Vulkane, schwarze Sandstrände, Sternenbeobachtung auf dem Mauna Kea und eine erstaunliche Bandbreite an Klimazonen auf einer einzigen Insel. Grösser als die anderen hawaiianischen Inseln zusammen. Fliegen Sie nach Kona (KOA) für die Resort-Seite, nach Hilo (ITO) für die Vulkane und die Ostseite der Insel.
Kauai
Die Garteninsel
Die Klippen der Nā Pali Coast, der Waimea Canyon, die üppige Nordküste. Die am wenigsten erschlossene der vier Hauptinseln — der Preis sind weniger Restaurant- und Übernachtungsoptionen, der Gewinn ist die dramatischste Landschaft der Inselkette. Fliegen Sie nach Līhuʻe (LIH).
Noch unsicher, welche Insel? Unser Welche-Insel-Quiz dauert etwa zwei Minuten und hilft wirklich weiter.
Tools und Beiträge für Schweizer Reisende
Die gesamte Website steht Ihnen offen — diese Seiten sind ein guter Einstieg.
Beste Reisezeit für Hawaii
Wetter, Preise und Andrang Monat für Monat
Welche-Insel-Quiz
Ihren Reisestil mit der passenden Insel verbinden
Hawaii Cost Explorer
Interaktiver Reisebudget-Rechner (in USD)
Reisekosten-Rechner
Reisebudget Posten für Posten
Packliste-Quiz
Individuelle Packliste in zwei Minuten
Reiseversicherungs-Ratgeber
Was sich lohnt, was Sie sparen können
Diese Woche auf Hawaii
Festivals, Märkte, Veranstaltungen, Konzerte
Hawaii Wetterbericht
7-Tage-Wetter nach Insel
Häufig gestellt — von unseren Schweizer Leserinnen und Lesern
Brauchen Schweizerinnen und Schweizer ein ESTA für Hawaii?
Ja. Die Schweiz nimmt seit 2008 am Visa Waiver Program der USA teil, deshalb benötigen alle Reisenden mit Schweizer Pass vor dem Antritt der US-Reise ein genehmigtes ESTA. Beantragen Sie die ESTA-Genehmigung mindestens 72 Stunden im Voraus unter esta.cbp.dhs.gov. Die Gebühr beträgt aktuell 40.27 US-Dollar (zum 30. September 2025 angehoben; den exakten Betrag zeigt die offizielle ESTA-Seite vor der Bezahlung). Die Genehmigung gilt zwei Jahre oder bis zum Ablauf Ihres Reisepasses — je nachdem, was zuerst eintritt. Nutzen Sie ausschliesslich die offizielle .gov-Seite — zahlreiche Nachahmer-Websites verlangen Aufpreise für dasselbe Formular.
Gibt es Direktflüge von der Schweiz nach Hawaii?
Nein, kein einziger Nonstop-Flug verbindet einen Schweizer Flughafen direkt mit Hawaii. Jede Route führt über ein US-Westküsten-Drehkreuz (meist Los Angeles oder San Francisco) oder über ein europäisches Drehkreuz (Frankfurt, Amsterdam, Paris, London) plus einen US-Anschluss. Zürich nach Honolulu dauert typischerweise 16 bis 19 Stunden Gesamtreisezeit, Genf etwas länger. Swiss, Edelweiss, United, Lufthansa und Delta bedienen die Transatlantikabschnitte; Hawaiian Airlines, Alaska Airlines oder eine der grossen US-Fluggesellschaften übernehmen den Anschluss nach HNL. Edelweiss kann saisonale Direktverbindungen zwischen Zürich und San Francisco anbieten — prüfen Sie die konkrete Saison und Flugtage direkt im Edelweiss-Flugplan auf flyedelweiss.com; wenn die Saison passt, ist das die wahrscheinlich angenehmste Option für Schweizer Hawaii-Reisende.
Übernimmt meine Schweizer Krankenversicherung Behandlungen auf Hawaii?
Nur sehr begrenzt. Ausserhalb von EU/EFTA/UK übernimmt die KVG-Grundversicherung bei echten Notfällen höchstens den doppelten Betrag dessen, was sie für dieselbe Behandlung in der Schweiz vergüten würde (in der Romandie und im Tessin als LaMal/LAMal bekannt). Bei stationären Aufenthalten kann die effektive Grenze in der Praxis sogar tiefer wirken, weil die Kantone in der Schweiz mindestens 55% der Spitalkosten mittragen. Das reicht für Notfälle in amerikanischen Spitälern bei Weitem nicht: Behandlungskosten in den USA gehören zu den höchsten weltweit. Ein einfacher Besuch in der Notaufnahme kostet schnell mehrere Tausend Dollar, eine stationäre Aufnahme mit Bildgebung oder Operation erreicht zügig einen fünfstelligen Betrag, und ein medizinischer Rücktransport von Hawaii in die Schweiz kann über 150'000 CHF kosten. Zudem zahlt die Grundversicherung erst nach der Rechnung zurück — Sie strecken die US-Kosten vor. Schliessen Sie vor dem Flug eine eigene Reiseversicherung mit hoher US-Deckungssumme und Rücktransport ab. Schweizer Anbieter wie Allianz Travel Schweiz, AXA Schweiz, Helvetia, Die Mobiliar, ERV Schweiz, TCS Reiseversicherung, Zurich Versicherungen und Generali Schweiz bieten passende Tarife an — prüfen Sie immer Geltungsbereich, Deckungssumme und Rücktransport.
Wie gross ist der Zeitunterschied zwischen der Schweiz und Hawaii?
Hawaii nutzt ganzjährig HST (UTC-10) und kennt keine Sommerzeit. Von der Schweiz aus liegt Hawaii im Winter 11 Stunden zurück (MEZ) und im Sommer 12 Stunden zurück (MESZ). Sie landen auf Hawaii früher am Tag, als Sie in Zürich oder Genf abgeflogen sind — der Kalender geht rückwärts. Der Jetlag auf dem Hinflug ist überschaubar; der Rückflug ist die anstrengendere Strecke, weil Sie fast einen ganzen Tag verlieren.
Brauche ich einen Steckdosenadapter für Hawaii?
Ja. Auf Hawaii sind 110–120 V und flache zwei- oder dreipolige Steckdosen vom Typ A/B üblich — vollkommen anders als die Schweizer 230V-Steckdosen (Typ J, die schmaleren dreipoligen Schweizer Stecker, dazu Typ C Europlug). Sie brauchen für jedes Gerät einen reinen Steckdosenadapter (keinen Spannungswandler, sofern Ihre Geräte mehrspannungsfähig sind). Die meisten modernen Handy-Ladegeräte, Laptop-Netzteile, Tablet-Lader und Kamera-Ladegeräte vertragen 100–240 V (das steht auf dem Netzteil) — hier reicht der Adapter. Föhne, Glätteisen, Lockenstäbe und Elektrorasierer sind oft reine 230-V-Geräte und funktionieren bei 110 V häufig nicht richtig oder nur sehr schwach — lassen Sie sie zu Hause und nutzen Sie den Föhn im Hotel oder kaufen Sie ein Dual-Voltage-Reisegerät. Praktischer Hinweis: Der Schweizer Typ-J-Stecker ist schmaler als der deutsche Schuko-Stecker (Typ F) — ein universeller Reiseadapter ist sicherer als ein reiner Schweiz-USA-Adapter, falls Sie auch über deutsche oder andere europäische Stecker stolpern.
Gilt mein Schweizer Führerausweis auf Hawaii?
Ja, Ihr Schweizer Führerausweis (Kreditkartenformat) wird auf Hawaii für touristische Aufenthalte in der Regel anerkannt. Auch in den USA wird rechts gefahren — die Fahrtrichtung ist also vertraut. Ein Internationaler Führerausweis (IFA) vom Strassenverkehrsamt Ihres Kantons (CHF 25–30) ist für die USA nicht strikt vorgeschrieben, aber empfohlen — manche Mietwagenfirmen verlangen ihn ergänzend, und er hilft bei einer allfälligen Polizeikontrolle. Mietwagenfirmen verlangen eine Kreditkarte (keine Maestro- oder Debitkarte) auf den Namen der Fahrerin oder des Fahrers; manche setzen ein Mindestalter von 21 oder 25 Jahren voraus, mit einem Aufschlag für Fahrende unter 25. Schaltgetriebe sind in US-Mietflotten extrem selten — rechnen Sie standardmässig mit einem Automatikfahrzeug. Die Tempolimits liegen deutlich unter Autobahn-Niveau (in der Regel 40–105 km/h) und werden konsequent kontrolliert.
Funktioniert meine Schweizer Kreditkarte auf Hawaii?
Ja. Visa und Mastercard werden so gut wie überall akzeptiert — in Restaurants, Hotels, bei Touren, in Mietwagenfirmen und in Supermärkten. American Express funktioniert in Hotels und grösseren Restaurants, in kleineren Lokalen nicht immer. Kontaktloses Bezahlen ist überall verbreitet, Apple Pay und Google Pay (auch TWINT-Nutzende kennen das Prinzip) werden vielerorts akzeptiert. Maestro-Karten funktionieren an US-Geldautomaten der grösseren Netzwerke (Cirrus/Plus), aber nicht zuverlässig im Detailhandel — eine Kreditkarte als primäres Zahlungsmittel ist sicherer. Eine Karte mit günstigen Fremdwährungskonditionen bzw. ohne klassische Auslandseinsatzgebühr — z.B. Neon, Yuh, Revolut, Wise oder Swissquote je nach Tarif — spart Ihnen rund 1,5–2,5% pro Transaktion gegenüber einer Standard-Kreditkarte. Achten Sie auf FX-Spreads, allfällige Wochenendaufschläge und Bancomaten-Gebühren. Halten Sie zusätzlich US-Bargeld im Wert von 100–200 CHF in kleinen Scheinen bereit — für Trinkgeld, Valet-Service und Parkplatzwächter.
Wann ist die beste Reisezeit für einen Flug von der Schweiz nach Hawaii?
Ende April bis Ende Mai sowie September bis Mitte Oktober sind die beiden besten Zeitfenster ab Schweizer Flughäfen. Die Flugpreise ab Zürich und Genf kommen aus ihrem Hoch, das Wetter auf Hawaii ist am verlässlichsten, und zwischen den kantonalen Schulferien und den US-Schulferien sind die Inseln deutlich weniger voll. Die Sommerferien (je nach Kanton fünf Wochen zwischen Anfang Juli und Ende August) überschneiden sich mit der US-Hauptreisezeit und fallen oft in die teuerste Reisezeit des Jahres. Die Herbstferien (Oktober) liegen meist genau im zweiten Reisezeit-Sweetspot. Die Walsaison (Dezember bis April) deckt sich gut mit den Sportferien (Februar) und dem Schweizer Bedürfnis nach einer Auszeit aus dem Alpenwinter — eine besonders schöne Hawaii-Kombination, wenn der Kalender es zulässt.
Orte, zu denen wir immer wieder zurückkehren
Zwei Jahrzehnte mit immer wiederkehrenden Reisen über alle Inseln hinweg. Wenn die Formalitäten erledigt sind, wartet das hier auf Sie.
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Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Reise. Mahalo, dass Sie nach Hawaii kommen.
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Hawaiʻi Weather Forecast
Today’s Weather Brief · AI-voiced · ~45s
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Partly cloudy on the windward side, mostly sunny on the leeward side. Trade winds are strong and will stay that way through Wednesday, bringing passing showers to windward slopes.
Surf builds this weekend—a south swell is coming in and could reach warning levels on south-facing beaches by Saturday and Sunday. Winds ease late Thursday, and you'll see more organized showers Friday through Saturday as a system moves nearby. Small Craft Advisory is up through Wednesday evening, so water's rough if you're thinking about boats.
Stick to leeward beaches and the sunny side through Wednesday. Save your snorkeling for after the weekend swell passes.
AI summary · verify with NWS before heading out
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