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Aloha

Willkommen — Hawaii ab Deutschland

Ein praktischer Hawaii-Reiseführer für Reisende aus Deutschland — realistische Flugzeiten ab Frankfurt, München und Düsseldorf über die US-Westküste, ESTA-Regeln, EU-Zollfreigrenzen bei der Heimreise und was Sie bei Trinkgeld, Strom, Steuern und Preisen in den USA erwartet.

🇩🇪

Für unsere Leserinnen und Leser aus Deutschland

~15–18 Std.

Gesamtreisezeit von FRA nach HNL über die US-Westküste

ESTA ~40 US$

Mindestens 72 Stunden vor Abflug beantragen

Nur US-Dollar

Alle Preise auf dieser Seite sind in US-Dollar

11–12 Std. zurück

Hawaii liegt 11–12 Stunden hinter Deutschland

Hawaii ist eine Fernreise, die sich nicht abkürzen lässt. Kein deutscher Flughafen hat einen Direktflug nach Hawaii, daher führt jede Route über Los Angeles, San Francisco oder Seattle — die Gesamtreisezeit liegt je nach Aufenthalt zwischen 15 und 18 Stunden. Damit ist die Reise etwas länger als ein Flug nach Singapur — nur eben mit Umstieg. Das ist planbar, aber man sollte es einkalkulieren.

Was Reisende aus Deutschland häufig überrascht, ist alles, was darum herum liegt: dass Sie vor dem US-Abschnitt ein genehmigtes ESTA brauchen, dass die gesetzliche Krankenversicherung außerhalb Europas nicht greift und viele private Tarife für die USA nur eingeschränkt leisten, dass der Preis auf der Speisekarte nicht das ist, was Sie am Ende bezahlen, und dass die Macadamia-Nüsse, die Sie mitbringen möchten, problemlos sind — ein Lei aus frischen Pflanzenteilen dagegen oft nicht. Wir haben diese Seite zusammengestellt, damit Sie all das an einem Ort haben und nicht mehr 14 Browser-Tabs offen halten müssen.

Wir schreiben diese Seite seit über 20 Jahren aus der Besucherperspektive — derselben Perspektive wie unsere Leserinnen und Leser. Alles, was unten folgt, ist das, was wir uns für unsere eigene erste Hawaii-Reise gewünscht hätten.

John and Tori Derrick, founders of Hawaii Guide

John & Tori Derrick · Founders

Aloha vom Hawaii-Guide-Team

Wir sind ein kleines, unabhängiges Team, das seit 2002 Hawaii-Reisen plant, die Inseln bereist und darüber schreibt. Jede Empfehlung auf dieser Seite stammt von jemandem, der die Strecke selbst gefahren, im Restaurant tatsächlich gegessen oder den Weg wirklich gewandert ist. Keine KI-Fließbandtexte, keine kopierten Inhalte, keine „Best-of“-Listen aus Konkurrenz-Websites.

Mehr über uns lesen →

20+ JahreHawaii im Blick
Millionenvon Reisenden begleitet
100 % leserfinanziert
Anreise

Flüge von Deutschland nach Hawaii

Es gibt keine Direktverbindung von einem deutschen Flughafen zu einem hawaiianischen Flughafen. Jede Route führt über ein Drehkreuz an der US-Westküste. Die folgenden Routen tauchen in der Praxis regelmäßig auf Buchungsseiten auf — bestätigen Sie die Flugzeiten vor der Buchung auf der Website der Fluggesellschaft, denn Strecken ändern sich.

Ein Stopp

Frankfurt über Los Angeles

FRA → LAX → HNL

~15–17 Std. gesamt

Die häufigste Route. Lufthansa, United, Delta und Condor fliegen FRA–LAX. Der Weiterflug nach HNL erfolgt meist mit Hawaiian Airlines, Delta, American oder Alaska. Die Gesamtreisezeit hängt stark vom Aufenthalt am Umsteigeflughafen ab.

Ein Stopp

Frankfurt über San Francisco

FRA → SFO → HNL

~15–17 Std. gesamt

Lufthansa und United. SFO ist oft das angenehmere Umsteigeerlebnis — ein kleineres Drehkreuz mit kürzeren Wegen als LAX. Hawaiian Airlines und United bedienen den Weiterflug nach HNL.

Ein Stopp

Frankfurt über Seattle

FRA → SEA → HNL

~16–18 Std. gesamt

Lufthansa und Condor (Codeshare) bedienen FRA–SEA. Die Gesamtreisezeit ist etwas länger, doch häufig der günstigste Tarif für Flüge ab Deutschland. Alaska Airlines fliegt den kurzen Abschnitt Seattle–Honolulu.

Ein Stopp

München, Düsseldorf, Hamburg

MUC · DUS · HAM

~16–19 Std. gesamt

Die meisten Verbindungen laufen erst über Frankfurt, dann über ein Drehkreuz an der US-Westküste, dann weiter nach Hawaii. Direktflüge MUC–LAX (Lufthansa) und DUS–LAX (Condor saisonal) sparen den Frankfurt-Abschnitt, wenn verfügbar. Rechnen Sie also oft mit drei Flughäfen und zwei deutlichen Zeitzonenwechseln.

Ein Stopp über Europa

Berlin, Köln, Stuttgart

BER · CGN · STR

~17–20 Std. gesamt

Kleinere deutsche Flughäfen werden typischerweise über Frankfurt oder München angebunden, oder über ein europäisches Drehkreuz (Amsterdam, Paris, London). Es lohnt sich, den Preis eines separaten Tickets nach Frankfurt oder München gegen den Durchgangstarif abzuwägen — manchmal ist die Gesamtreisezeit dadurch kürzer.

Gut zu wissen

Reisen mit Zwischenstopp

Multi-Stadt-Ticket

Variabel

Ein zwei- oder dreitägiger Zwischenstopp in Los Angeles oder San Francisco auf dem Hinflug teilt die Reise auf, hilft Ihnen, sich schrittweise an etwa die Hälfte der Zeitverschiebung zu gewöhnen, und ist im selben Flugticket meist kostenlos oder fast kostenlos. Eine echte Überlegung für die erste Hawaii-Reise.

Sie sind unsicher, welche der vier Inseln zu Ihnen passt? Unser Welche-Insel-Quiz führt Sie in etwa zwei Minuten durch die Abwägungen.

Einreise

Dokumente und ESTA

Deutschland nimmt am Visa Waiver Program der USA teil, deshalb benötigen alle Reisenden mit deutschem Pass ein genehmigtes ESTA, bevor der US-Abschnitt der Reise angetreten werden kann. Der Antrag ist kurz — einige Angaben zur Person und zur Reisegeschichte — aber jedes Detail muss stimmen. Erledigen Sie das nicht erst am Flughafen.

Erforderlich

Gültiger Reisepass

Deutscher biometrischer Reisepass (jeder seit 2005 ausgestellte deutsche Pass hat den Chip). Die USA verlangen für deutsche Reisende formal keine sechsmonatige Restgültigkeit über das Reisedatum hinaus, doch die meisten Fluggesellschaften und Reiseversicherer wünschen sich diese Sicherheitsmarge.

Erforderlich

ESTA-Genehmigung

Rund 40 US-Dollar Gebühr (zum 30. September 2025 angehoben; den exakten Betrag prüfen Sie auf der offiziellen Seite vor der Antragstellung), zwei Jahre gültig oder bis zum Ablauf Ihres Reisepasses. Beantragen Sie die ESTA-Genehmigung unter esta.cbp.dhs.gov mindestens 72 Stunden vor Abflug. Die Genehmigung kommt meist sofort, kann bei Prüfung aber mehrere Tage dauern. Nutzen Sie ausschließlich die offizielle Seite — Drittanbieter erheben Aufpreise für dasselbe Formular.

Für Vielreisende interessant

Global Entry

Wer mehr als einmal im Jahr in die USA reist, profitiert vom deutsch-amerikanischen Partnerprogramm, das den Global-Entry-Antrag für deutsche Staatsangehörige vereinfacht. Die Mitgliedschaft (120 US-Dollar für fünf Jahre) bietet eine beschleunigte Einreiseabfertigung durch CBP an US-Flughäfen einschließlich HNL und entsperrt zugleich TSA PreCheck für inneramerikanische Anschlussflüge.

Quellen: esta.cbp.dhs.gov und Auswärtiges Amt — USA-Reisehinweise.

Geld

Währung, Karten und der Preis, den Sie wirklich zahlen

Jeder Preis auf dieser Seite — und auf jeder Speisekarte, Hotelpreisliste, jedem Tourenangebot und jeder Mietwagenrechnung auf Hawaii — ist in US-Dollar angegeben. Der Euro bewegt sich oft in einer Größenordnung, in der sich Dollarpreise grob überschlagen lassen. Der Haken: Der Preis auf der Speisekarte ist nicht die Summe auf der Rechnung, und die Transatlantikflüge schlucken den größten Teil des Reisebudgets.

~1,08 USD pro EUR (Näherungswert)
100 US$ ≈ 93 €
1.000 US$ ≈ 930 €
5.000 US$-Reise ≈ 4.650 € Planungsbudget

Der Wechselkurs schwankt — schauen Sie in der Woche Ihrer Reise auf xe.com für den aktuellen Stand.

Was Sie mitnehmen — und was zu Hause bleibt

Visa, Mastercard, AMEX

Werden so gut wie überall akzeptiert. Kontaktloses Bezahlen ist überall verbreitet, Apple Pay und Google Pay werden vielerorts akzeptiert. Eine Karte ohne Auslandseinsatzgebühr (DKB, comdirect Visa, N26 Black/Metal, Trade Republic, Barclays Visa) spart Ihnen rund 1,75 % pro Einkauf. Standard-Kreditkarten erheben diese Gebühr bei jeder Transaktion.

Die reine Girocard funktioniert nicht

Die reine Girocard (EC-Karte) funktioniert in den USA nicht. Trägt Ihre Karte zusätzlich ein Visa- oder Mastercard-Debit-Logo, hängt die Nutzung vom Co-Badge und Ihrer Bank ab — sicherheitshalber eine Kreditkarte (Visa, Mastercard, AMEX) als primäres Zahlungsmittel mitnehmen. Manche US-Terminals verlangen noch immer eine Unterschrift statt einer PIN — wundern Sie sich nicht, wenn ein Beleg zur Unterschrift kommt. Apple Pay und Google Pay sparen den Unterschriftenschritt.

Etwas Bargeld in kleinen US-Scheinen

US-Bargeld im Wert von 100–200 € in 1er-, 5er- und 20er-Scheinen reicht für Trinkgeld, Valet-Service, Parkplatzwächter und den gelegentlichen Stand auf dem Farmers Market. Bestellen Sie es eine Woche vor Abflug bei Ihrer Bank — die Wechselschalter am Flughafen haben durchgängig die schlechtesten Kurse der ganzen Reise.

Die Steuer kommt erst an der Kasse dazu

Auf Hawaii kommt zur General Excise Tax je nach County ein Aufschlag hinzu; zusammen sind es meist rund 4,5 %. Übernachtungen werden insgesamt mit etwa 15,5–19 % besteuert (die landesweite TAT stieg zum 1. Januar 2026 auf 11 % und kommt zu den County-Aufschlägen hinzu). Aus den 200 US-Dollar Hotelpreis, die Sie sehen, werden eher 235–240 US-Dollar. Auf Speisekarten stehen die Preise vor Steuern.

Servicekultur

Trinkgeld auf Hawaii (deutlich großzügiger als zu Hause)

Der wahrscheinlich größte Unterschied zwischen Deutschland und den USA. In Deutschland reichen 5–10 % oder ein gerundeter Betrag; auf Hawaii sind 18–20 % auf den Betrag vor Steuern Standard, und Servicekräfte — Bedienpersonal, Valet-Service, Reinigungspersonal, Guides — werden häufig so bezahlt, dass Trinkgeld ein fester Bestandteil des Einkommens ist und nicht ein freiwilliger Aufschlag. Zu knapp zu geben wirkt unfreundlich auf eine Weise, die in Deutschland kaum so empfunden würde. Planen Sie es von Tag eins ins Reisebudget ein.

Restaurants (bedient)
18–20%
Barkeeper / Cocktailbar
1–2 US$/Drink
Taxi / Uber / Lyft
15–20%
Reinigungspersonal im Hotel
2–5 US$/Nacht
Valet-Service / Bell-Staff
2–5 US$
Guides (Halbtagestour)
5–10 US$/Person
Guides (Ganztagestour)
10–20 US$/Person

Eine Auslandskrankenversicherung ist dringend zu empfehlen

Die gesetzliche Krankenversicherung greift in den USA nicht regulär, und ob private (PKV-)Tarife die USA mit abdecken, hängt vom Vertrag ab — viele Verträge schließen die USA aus oder begrenzen die Deckung deutlich. US-Behandlungskosten gehören zu den höchsten weltweit — ein einziger Besuch in der Notaufnahme kostet schnell mehrere Tausend Dollar; eine stationäre Aufnahme mit Bildgebung oder Operation erreicht zügig einen fünfstelligen Betrag. Allein ein medizinischer Rücktransport von Hawaii nach Deutschland kann über 100.000 € kosten. Eine umfassende Auslandskrankenversicherung mit hoher US-Deckungssumme ist das realistische Sicherheitsnetz.

Deutsche Anbieter wie HanseMerkur, ERGO, DKV, ADAC (Reiseversicherungen) und Allianz bieten Tarife an, die für USA-Reisen geeignet sein können — prüfen Sie in jedem Fall Geltungsbereich, Deckungssumme und Rücktransport; vergleichen Sie über Check24 oder InsureMyTrip. Internationale Vergleichsportale wie SquareMouth und InsureMyTrip stellen USA-Reisetarife direkt nebeneinander. Eine zweiwöchige Hawaii-Reise mit umfassendem Schutz kostet für ein Paar typischerweise 100–300 €.

Den ganzen Versicherungs-Ratgeber lesen →
Praktisches für den Alltag

Auto, Handy und Steckdose

Rechtsverkehr — wie zu Hause

Ihr deutscher Führerschein wird auf Hawaii für touristische Aufenthalte in der Regel anerkannt. In den USA wird rechts gefahren, die Fahrtrichtung ist also vertraut — aber die Tempolimits liegen deutlich unter Autobahn-Niveau (in der Regel 40–105 km/h) und werden konsequent kontrolliert. Schaltgetriebe sind in US-Mietflotten extrem selten; rechnen Sie mit einem Automatikfahrzeug. Discount Hawaii Car Rental ist meist günstiger als die Direktbuchung.

Handy & Daten — eSIM statt teurem Roaming

Die Deutsche Telekom (T-Mobile DE), Vodafone DE und O2 (Telefónica) verlangen für US-Datenverbindungen auf Standardtarifen meist 5–10 € pro Tag — manche Premium-Tarife enthalten die USA kostenlos, prüfen Sie Ihren Tarif vor dem Abflug. Eine US-Reise-eSIM (Airalo, Saily, Holafly) kostet rund 10–25 € für eine Woche Daten. Die meisten deutschen Handys sind in der Praxis SIM-lock-frei; prüfen Sie es bei älteren oder subventionierten Geräten vor dem Abflug.

Adapter erforderlich (230V → 110V)

Auf Hawaii sind 110–120 V und flache zwei- oder dreipolige Steckdosen vom Typ A/B üblich. Bringen Sie für jedes Gerät einen reinen Steckdosenadapter mit — Ihre Schuko-Stecker (Typ F) passen nicht. Die meisten modernen Ladegeräte (Handy, Laptop, Kamera) vertragen 100–240V — das steht klein auf dem Netzteil. Föne, Glätteisen, Lockenstäbe und Elektrorasierer sind meist reine 230V-Geräte und funktionieren bei 110 V häufig nicht richtig oder nur sehr schwach; nutzen Sie den Hotelfön oder kaufen Sie sich ein Dual-Voltage-Reisegerät.

11–12 Stunden zurück, keine Sommerzeit auf Hawaii

HST steht das ganze Jahr über bei UTC-10. Von Deutschland aus: 11 Stunden zurück im Winter (MEZ), 12 Stunden zurück im Sommer (MESZ). Sie landen auf Hawaii früher am Tag, als Sie losgeflogen sind — der Kalender geht rückwärts. Der Jetlag auf dem Hinflug ist überschaubar; der Rückflug ist die anstrengendere Strecke.

Zeitpunkt

Beste Reisezeit — aus deutscher Sicht

Hawaiis Wetter ist deutlich gleichmäßiger, als das Marketing vermuten lässt — der Unterschied zwischen bestem und schlechtestem Monat liegt vor allem bei Preisen, Andrang und dem, was im Ozean passiert. Für Reisende aus Deutschland richtet sich die Planung vor allem nach den nach Bundesland gestaffelten Ferienzeiten und der langen Anreise über Atlantik und Pazifik.

Jan

HochWale, Surf

Feb

VollFaschingsferien

Mär

GünstigRuhige Nebensaison

Apr

GünstigOsterferien

Mai

GünstigIdealer Monat

Jun

HochSommerferien-Start

Jul

HochSommerferien

Aug

HochSommerferien

Sep

GünstigAm günstigsten

Okt

VollHerbstferien

Nov

VollUS-Feiertage

Dez

HochWeihnachten
Hochsaison — früh buchen, mehr bezahlen Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis Voll, aber machbar

Ende April bis Ende Mai und September bis Mitte Oktober sind die zwei besten Zeitfenster ab deutschem Flughafen — die Preise kommen aus ihrem Hoch, Hawaiis Wetter ist am verlässlichsten, und zwischen den Sommerferien und den US-Schulferien sind die Inseln deutlich leerer. Die Herbstferien im Oktober liegen im zweiten Fenster und bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Sommerferien (je nach Bundesland Ende Juni bis Mitte September) überschneiden sich mit der Hauptreisezeit in den USA und fallen oft in die teuerste Reisezeit des Jahres. Das Jahresendfenster (Mitte Dezember bis Anfang Januar) ist ähnlich teuer.

Die Walsaison (Buckelwale vor Maui und Big Island) läuft etwa von Dezember bis April — eine sinnvolle Überschneidung mit dem deutschen Bedürfnis nach Winterflucht und den Faschingsferien im Februar.

Den vollständigen Reisezeit-Ratgeber lesen →

Rückreise

EU-Zoll bei der Rückreise (Deutschland)

Die EU-Freigrenzen für Reisende aus Nicht-EU-Ländern sind relativ klar geregelt. Die Hawaii-Souvenirs, die die meisten Reisenden wirklich mitnehmen möchten — Kaffee, Macadamia-Nüsse, abgepackter Honig, verpackte Süßwaren, Kleidung, Kunsthandwerk — kommen problemlos durch. Frisches Obst und Gemüse, tierische Produkte und lebende Pflanzen sind unabhängig vom Wert beschränkt (das EU-Agrarrecht ist streng).

Warenfreigrenze

430 €

Pro Reisendem mit Anreise per Flugzeug oder Schiff, ohne Alkohol und Tabak. 150 € für Reisende unter 15 Jahren.

Alkohol

1 L Spirituosen

ODER 2 L Likörwein/Schaumwein, dazu 4 L Stillwein und 16 L Bier. Pro erwachsenem Reisenden.

Tabak

200 Zigaretten

Oder 100 Zigarillos, 50 Zigarren oder 250 g Tabak. Pro erwachsenem Reisenden.

Souvenirs: Was darf mit, was nicht

Problemlos mitnehmen

  • Geröstete Macadamia-Nüsse in handelsüblicher Verpackung
  • Kona-Kaffeebohnen und gemahlener Kaffee
  • Schokoüberzogene Macadamia-Nüsse und haltbare Süßwaren
  • Hawaiianisches Meersalz
  • Versiegelter handelsüblicher Honig
  • Aloha-Hemden, Kleidung, Schmuck, Bücher, Kunst
  • Hawaiianische Produkte in Dosen und getrocknet

Beschränkt oder beschlagnahmt

  • Frisches Obst (Ananas, Papaya, Mango, Zitrusfrüchte)
  • Frisches Gemüse, Kräuter, Stecklinge
  • Frische Lei mit Samen, Erde oder lebenden Pflanzenteilen
  • Unbehandeltes Holz und Rinde
  • Korallen, Muscheln mit Sand oder lebenden Organismen
  • Rohes Fleisch, Milchprodukte und Meeresfrüchte aus Nicht-EU-Ländern
  • Erde, Sand, Pflanzen mit Wurzelballen

Im Zweifel den roten Ausgang bei der Ankunft nehmen und anmelden. Quelle: zoll.de — Freimengen bei der Einreise nach Deutschland.

Die vier Inseln

Wählen Sie Ihr Hawaii — vier sehr unterschiedliche Inseln

Hawaii besteht für Reisende eher aus vier sehr unterschiedlichen Reisezielen als aus einem einzigen Ziel. Jede Insel hat ihren eigenen Charakter und eine eigene Mischung aus Stränden, Landschaft, Unterkünften und Küche. Erstbesucher entscheiden sich typischerweise für eine Insel oder verteilen die Zeit auf zwei; der Versuch, „alle vier" in zehn Tagen abzuhaken, ist der häufigste Planungsfehler deutscher Reisender — Inselwechsel und Zwischenstopps an der US-Westküste fressen schnell einen großen Teil der Reisezeit auf.

Noch unsicher, welche Insel? Unser Welche-Insel-Quiz dauert etwa zwei Minuten und hilft wirklich weiter.

Häufige Fragen

Häufig gestellt — von unseren deutschen Leserinnen und Lesern

Brauchen Deutsche ein ESTA für Hawaii?

Ja. Deutschland nimmt am Visa Waiver Program der USA teil, deshalb benötigen alle Reisenden mit deutschem Pass vor dem Antritt der US-Reise ein genehmigtes ESTA. Beantragen Sie die ESTA-Genehmigung mindestens 72 Stunden im Voraus unter esta.cbp.dhs.gov. Die Gebühr beträgt aktuell rund 40 US-Dollar (zum 30. September 2025 angehoben; den exakten Betrag prüfen Sie auf der offiziellen Seite vor der Bezahlung). Die Genehmigung gilt zwei Jahre oder bis zum Ablauf Ihres Reisepasses — je nachdem, was zuerst eintritt. Nutzen Sie ausschließlich die offizielle .gov-Seite — zahlreiche Nachahmer-Websites verlangen Aufpreise für dasselbe Formular.

Gibt es Direktflüge von Deutschland nach Hawaii?

Nein. Es gibt keine Nonstop-Verbindung zwischen einem deutschen Flughafen und einem hawaiianischen. Jede Route führt über ein Drehkreuz an der US-Westküste — meist Los Angeles, San Francisco oder Seattle. Frankfurt nach Honolulu dauert typischerweise 15 bis 18 Stunden Gesamtreisezeit, je nach Aufenthalt am Umsteigeflughafen. Den Langstreckenabschnitt bedienen Lufthansa, United, Delta oder Condor; den kurzen Anschlussflug übernehmen Hawaiian Airlines, Alaska Airlines oder eine der großen US-Fluggesellschaften. Von München, Düsseldorf, Hamburg und Berlin geht es in der Regel über Frankfurt oder über ein europäisches Drehkreuz wie Amsterdam, Paris oder London.

Übernimmt meine gesetzliche oder private Krankenversicherung Behandlungen auf Hawaii?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit nein. Die gesetzliche Krankenversicherung greift für reguläre medizinische Behandlungen außerhalb des EU/EWR-Raums in der Regel nicht. Bei der privaten Krankenversicherung (PKV) hängt es vom Tarif ab — manche enthalten eine begrenzte Auslandsabsicherung, doch USA-Kosten können ausgeschlossen oder die Deckungssumme begrenzt sein. US-Behandlungskosten gehören zu den höchsten weltweit: ein einfacher Besuch in der Notaufnahme kostet schnell mehrere Tausend Dollar, eine stationäre Aufnahme mit Bildgebung oder Operation erreicht zügig einen fünfstelligen Betrag, und ein medizinischer Rücktransport von Hawaii nach Deutschland kann über 100.000 € kosten. Schließen Sie vor dem Flug eine eigene Auslandskrankenversicherung mit hoher US-Deckungssumme ab. HanseMerkur, ERGO, DKV, ADAC und Allianz bieten Tarife an, die für USA-Reisen geeignet sein können — prüfen Sie immer Geltungsbereich, Deckungssumme und Rücktransport.

Wie groß ist der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Hawaii?

Hawaii nutzt ganzjährig HST (UTC-10) und kennt keine Sommerzeit. Von Deutschland aus liegt Hawaii im Winter 11 Stunden zurück (MEZ) und im Sommer 12 Stunden zurück (MESZ). Sie landen auf Hawaii früher am Tag, als Sie in Deutschland abgeflogen sind — der Kalender geht rückwärts. Der Jetlag auf dem Hinflug ist überschaubar; der Rückflug ist die anstrengendere Strecke, weil Sie fast einen ganzen Tag verlieren.

Brauche ich einen Steckdosenadapter für Hawaii?

Ja. Auf Hawaii sind 110–120 V und flache zwei- oder dreipolige Steckdosen vom Typ A/B üblich — vollkommen anders als der deutsche 230V-Schuko-Stecker (Typ F). Sie brauchen für jedes Gerät einen reinen Steckdosenadapter (keinen Spannungswandler, sofern Ihre Geräte mehrspannungsfähig sind). Die meisten modernen Handy-Ladegeräte, Laptop-Netzteile, Tablet-Lader und Kamera-Ladegeräte vertragen 100–240 V (das steht auf dem Netzteil) — hier reicht der Adapter. Föne, Glätteisen, Lockenstäbe und Elektrorasierer sind oft reine 230-V-Geräte und funktionieren bei 110 V häufig nicht richtig oder nur sehr schwach — lassen Sie sie zu Hause und nutzen Sie den Föhn im Hotel oder kaufen Sie ein Dual-Voltage-Reisegerät.

Gilt mein deutscher Führerschein auf Hawaii?

Ja, Ihr deutscher Führerschein im EU-Scheckkartenformat wird auf Hawaii für touristische Aufenthalte in der Regel anerkannt. Auch in den USA wird rechts gefahren — die Fahrtrichtung ist also vertraut. Mietwagenfirmen verlangen eine Kreditkarte (keine EC- oder Debitkarte) auf den Namen der Fahrerin oder des Fahrers; manche setzen ein Mindestalter von 21 oder 25 Jahren voraus, mit einem Aufschlag für Fahrende unter 25. Schaltgetriebe sind in US-Mietflotten extrem selten — rechnen Sie standardmäßig mit einem Automatikfahrzeug. Die Tempolimits liegen deutlich unter Autobahn-Niveau (in der Regel 40–105 km/h) und werden konsequent kontrolliert.

Funktioniert meine deutsche Kreditkarte auf Hawaii?

Visa und Mastercard werden so gut wie überall akzeptiert — in Restaurants, Hotels, bei Touren, in Mietwagenfirmen und in Supermärkten. American Express funktioniert in Hotels und größeren Restaurants, in kleineren Lokalen nicht immer. Kontaktloses Bezahlen ist überall verbreitet, Apple Pay und Google Pay werden vielerorts akzeptiert. Die reine Girocard funktioniert in den USA nicht; trägt Ihre Karte zusätzlich ein Visa- oder Mastercard-Debit-Logo, hängt die Nutzung vom Co-Badge und Ihrer Bank ab. Nehmen Sie nach Möglichkeit eine Kreditkarte ohne Auslandseinsatzgebühr mit (DKB, comdirect Visa, N26 Black/Metal, Trade Republic) — Standard-Kreditkarten erheben in der Regel rund 1,75 % pro Transaktion. Halten Sie zusätzlich US-Bargeld im Wert von 100–200 € in kleinen Scheinen bereit — für Trinkgeld, Valet-Service und Parkplatzwächter.

Wann ist die beste Reisezeit für einen Flug von Deutschland nach Hawaii?

Ende April bis Ende Mai sowie September bis Mitte Oktober sind die beiden besten Zeitfenster. Die Flugpreise ab deutschen Flughäfen kommen aus ihrem Hoch, das Wetter auf Hawaii ist am verlässlichsten, und zwischen den europäischen Ferienzyklen und den US-Schulferien sind die Inseln deutlich weniger voll. Die Sommerferien (je nach Bundesland Ende Juni bis Mitte September) überschneiden sich mit der Hauptreisezeit in den USA und fallen oft in die teuerste Reisezeit des Jahres. Die Herbstferien (Oktober) und die Osterferien liegen beide in der Nebensaison und funktionieren bei passendem Schulkalender gut. Die Walsaison (Dezember bis April) deckt sich gut mit dem deutschen Bedürfnis nach einer Auszeit aus dem Winter.

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Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Reise. Mahalo, dass Sie nach Hawaii kommen.